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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 8. September 2026

§ 1 Geltungsbereich und Begriffe

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Web11 Group LLC, 30 N Gould St Ste N, Sheridan, WY 82801, USA (nachfolgend “Anbieter”) und dem Kunden über die Erstellung und den Betrieb von Websites im Rahmen der auf eineuroweb.de angebotenen Pakete.

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter erstellt für den Kunden eine professionelle Website gemäß dem gewählten Paket (Starter oder Premium). Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der Paketbeschreibung auf eineuroweb.de zum Zeitpunkt der Bestellung.

§ 3 Preise und Zahlung

Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Maßgeblich sind die Preise, die auf eineuroweb.de zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesen sind.

Einrichtung. Die einmalige Einrichtungsgebühr beträgt 1 € und ist mit Vertragsschluss fällig.

Zahlweise. Der Kunde wählt im Bestellvorgang zwischen monatlicher und jährlicher Zahlweise.

Monatliche Zahlweise. Der Paketpreis wird für jeweils einen Monat im Voraus abgerechnet. Die Abrechnung beginnt mit der Freischaltung der Website, spätestens jedoch sieben Tage nach Vertragsschluss; bis dahin fällt außer der Einrichtungsgebühr kein Entgelt an. Jeder weitere Abrechnungszeitraum beginnt am entsprechenden Tag des Folgemonats.

Jährliche Zahlweise. Bei jährlicher Zahlweise entrichtet der Kunde für zwölf Monate den Gegenwert von zehn Monatsbeiträgen. Der Jahresbetrag ist mit der Bestellung fällig und wird sofort abgebucht; anders als bei monatlicher Zahlweise wird die Abrechnung nicht bis zur Freischaltung aufgeschoben.

Nach dem bezahlten Jahr. Nach Ablauf der zwölf bezahlten Monate wird der Vertrag monatlich abgerechnet. Ein zweiter Jahresbetrag wird nicht abgebucht. Der Kunde kann sich vor Ablauf ausdrücklich dafür entscheiden, erneut ein Jahr im Voraus zu zahlen; ohne diese ausdrückliche Wahl bleibt es bei der monatlichen Abrechnung.

Zahlungsabwicklung. Die Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Rechnungen stellt der Anbieter in elektronischer Form bereit; der Kunde kann sie in seinem Kundenbereich abrufen. Der Kunde stimmt der elektronischen Rechnungsstellung zu.

§ 4 Vertragslaufzeit

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate ab Freischaltung der Website. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann von beiden Seiten jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Eine erneute Mindestlaufzeit entsteht dabei nicht.

Bei jährlicher Zahlweise. Der Jahresbetrag deckt zwölf Monate ab Vertragsschluss ab. Er begründet keine zweite Jahresbindung und verlängert die Mindestlaufzeit nicht. Da die Mindestlaufzeit erst mit der Freischaltung der Website beginnt, kann sie über die zwölf bezahlten Monate hinausreichen; für die verbleibende Zeit gilt die monatliche Abrechnung nach § 3.

§ 5 Leistungsumfang

In allen Paketen erstellt der Anbieter eine Website auf Basis einer vom Kunden aus den jeweils verfügbaren Gestaltungsvorlagen gewählten Vorlage. Ein Anspruch auf eine individuelle, ausschließlich für den Kunden entworfene Gestaltung besteht nicht.

Stufen der Gestaltungsvorlagen. Gestaltungsvorlagen werden in zwei Stufen angeboten. Basis-Vorlagen sind ruhige Onepages ohne Scroll-Dramaturgie; sie stehen in allen Paketen zur Verfügung. Premium-Vorlagen sind Vorlagen mit Scroll-Erzählung, bei denen Inhalte beim Scrollen in einer festgelegten Abfolge aufgebaut und bewegt werden; sie stehen im Premium-Paket zur Verfügung. Welche Vorlage welcher Stufe zugeordnet ist, ergibt sich aus der Vorlagenübersicht auf eineuroweb.de zum Zeitpunkt der Bestellung.

Umfang der Website. Im Starter- und im Premium-Paket wird die Website als einseitige Website (Onepage) umgesetzt. Impressum und Datenschutzerklärung kommen in allen Paketen hinzu und werden auf diese Anzahl nicht angerechnet. Gesondert vereinbarte Unterseiten treten ebenfalls hinzu. Über die vorstehend genannte Anzahl hinausgehende Seiten sind gesondert zu vereinbaren.

Lieferzeit. Die Website wird innerhalb einer Woche (sieben Kalendertage) bereitgestellt. Die Frist beginnt, sobald das vollständige Briefing sowie alle vom Kunden beizustellenden Inhalte vorliegen.

Der Leistungsumfang richtet sich im Übrigen nach dem gewählten Paket und umfasst unter anderem:

  • Starter: Onepage auf Basis einer Basis-Vorlage, Erstellung der Website-Texte durch den Anbieter anhand der Angaben des Kunden im Briefing, responsive Darstellung, Hosting für die Dauer des Vertrages inklusive, SSL-Zertifikat, DSGVO-konforme Umsetzung, 1 Kontaktformular, technische SEO-Basis (Meta-Angaben, Sitemap), 1 Änderung pro Monat.
  • Premium: Leistungen des Starter-Pakets, zusätzlich die Umsetzung auf Basis einer Premium-Vorlage (Vorlage mit Scroll-Erzählung) nach Wahl des Kunden, drei Vorlagenvorschläge zur Auswahl, Kontaktformular mit Kartenanbindung, Wechsel der Vorlage nach § 5a, 3 Änderungen pro Monat. Wählt der Kunde stattdessen eine Basis-Vorlage, bleiben die übrigen Leistungen des Premium-Pakets unberührt.

Überarbeitung bis zur Freigabe. Vor dem Livegang legt der Anbieter dem Kunden die erstellte Website zur Freigabe vor. Bis zur Freigabe überarbeitet der Anbieter die Gestaltung in bis zu zwei Korrekturrunden; das monatliche Änderungskontingent wird hierfür nicht angerechnet. Weitere Überarbeitungen vor der Freigabe sind möglich und werden auf das monatliche Änderungskontingent angerechnet. Voraussetzung ist, dass der Kunde seine Anmerkungen gesammelt, konkret und nachvollziehbar mitteilt (§ 6) und dass sich die Wünsche im Rahmen des gewählten Pakets und der gewählten Gestaltungsvorlage halten. Nicht umfasst sind eine Neukonzeption, der Wechsel auf eine andere Gestaltungsvorlage (§ 5a) sowie Leistungen, die über den gewählten Paketumfang hinausgehen; solche Leistungen sind gesondert zu vereinbaren. Nach dem Livegang gilt ausschließlich das monatliche Änderungskontingent des gewählten Pakets; darüber hinausgehende Änderungen werden nach der zum Zeitpunkt der Beauftragung auf eineuroweb.de ausgewiesenen Preisliste abgerechnet. Das Änderungskontingent bezieht sich auf den jeweiligen Kalendermonat und verfällt zu dessen Ende; nicht genutzte Änderungen werden weder in Folgemonate übertragen noch ausgezahlt oder verrechnet.

Das Sichtbarkeits-Setup (Einrichtung eines Google-Unternehmensprofils und Verknüpfung mit der Website, Auswahl und Einbindung von Suchbegriffen für Leistung und Region) ist seit dem 18. August 2026 in keinem Paket enthalten. Es wird gesondert beauftragt und gesondert vergütet; für vor diesem Tag geschlossene Verträge bleibt es Bestandteil des jeweils vereinbarten Pakets.

Das Sichtbarkeits-Setup ist eine Tätigkeit, kein Erfolg. Ein bestimmtes Suchmaschinen-Ranking, eine bestimmte Sichtbarkeit, ein bestimmtes Besucher- oder Anfragevolumen wird nicht zugesagt und ist nicht Vertragsgegenstand. Für Kartendienste und Google-Unternehmensprofile gelten die Bedingungen der jeweiligen Drittanbieter; der Anbieter schuldet insoweit ausschließlich die Einrichtung, nicht deren dauerhafte Verfügbarkeit.

Hosting. Das Hosting ist für die Dauer des Vertrages im Paketpreis enthalten. Mit Vertragsende endet es.

Domain. Eine auf den Kunden lautende Domain ist Voraussetzung für die Bereitstellung der Website; sie ist nicht im Paketpreis enthalten. Verfügt der Kunde bereits über eine Domain, bindet der Anbieter sie ohne zusätzliche Vergütung ein. Verfügt der Kunde über keine Domain, übernimmt der Anbieter auf gesonderte Beauftragung die Registrierung gegen die im Bestellvorgang ausgewiesene einmalige Vergütung; die Domain wird auf den Namen des Kunden registriert, und der Anbieter trägt die Verlängerungsgebühren für die Dauer des Vertrages. Nach Vertragsende obliegt die Verlängerung dem Kunden.

Inhaberschaft und Transfer. Der Kunde ist und bleibt Inhaber (Registrant) der Domain. Er kann sie jederzeit, auch während der laufenden Vertragszeit, zu einem anderen Anbieter transferieren. Der Anbieter stellt den dafür erforderlichen Auth-Code auf Anforderung unverzüglich, unentgeltlich und ohne Angabe von Gründen bereit. Der Transfer berührt den Bestand dieses Vertrages nicht; die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt bis zum Vertragsende unberührt. Wird die Website nach einem Transfer nicht mehr über die Domain erreichbar, liegt dies außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters.

Bestandsverträge. Für Verträge, die vor dem oben genannten Stand dieser Fassung geschlossen wurden, gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarte Leistungsumfang, soweit er weitergehende Leistungen vorsah (etwa eine zugesagte Anzahl von Unterseiten). Im Übrigen gilt diese Fassung.

§ 5a Wechsel der Gestaltungsvorlage (Designwechsel)

Kunden im Premium-Paket können auf eine andere der jeweils verfügbaren Gestaltungsvorlagen wechseln. Die Gebühr beträgt 49 € (inklusive MwSt.) je Wechsel; sie ist vor der Umstellung zu zahlen. Im Starter-Paket besteht kein Anspruch auf einen Wechsel. Zulässig ist höchstens ein Wechsel je zwölf Monate, und zwar frühestens nach Ablauf von zwölf Monaten ab Freischaltung der Website.

Vorhandene Texte und Bilder werden übernommen; eine Neuerstellung von Texten oder Bildern ist nicht Teil des Wechsels. Die Umstellung erfolgt innerhalb einer Woche (sieben Kalendertage) nach Beauftragung. Ein Anspruch auf eine bestimmte künftige Gestaltungsvorlage besteht nicht; maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Beauftragung verfügbaren Vorlagen.

§ 5b Wechsel des Pakets

Ein Wechsel in ein höheres Paket ist jederzeit möglich und wirkt ab dem folgenden Kalendermonat. Eine erneute Mindestlaufzeit entsteht dadurch nicht.

Ein Wechsel in ein niedrigeres Paket ist erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich und wirkt ab dem folgenden Kalendermonat.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet:

  • das Briefing vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen
  • erforderliche Inhalte (Texte, Bilder, Logos) rechtzeitig bereitzustellen, sofern nicht im Paket enthalten
  • Feedback zu Entwürfen innerhalb von 7 Werktagen zu geben
  • notwendige Zugangsdaten (z. B. Domain-Zugangsdaten) bereitzustellen

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden verlängern die Lieferzeit entsprechend.

§ 7 Nutzungsrechte und Referenznennung

Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde die einfachen Nutzungsrechte an der erstellten Website.

Eine Nennung der erstellten Website als Referenz durch den Anbieter setzt die ausdrückliche Einwilligung des Kunden voraus, die dieser im Bestellvorgang erteilen kann. Die Einwilligung ist freiwillig, für den Vertragsschluss nicht erforderlich und jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar. Sie umfasst die Nennung des Firmen- oder Vereinsnamens und die Abbildung der Website; persönliche Daten des Kunden werden nicht veröffentlicht. Ohne Einwilligung erfolgt keine Nennung.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach dem jeweiligen Stand der Technik und schuldet die Website in dem nach § 5 vereinbarten Umfang. Mängel kann der Kunde formlos, insbesondere in Textform, anzeigen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte ohne Einschränkung.

Der Anbieter haftet, auch für seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen, unbeschränkt

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und im Umfang einer übernommenen Garantie sowie
  • nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

Verfügbarkeit. Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst durchgehende Erreichbarkeit der Website, schuldet eine ununterbrochene Verfügbarkeit jedoch nicht. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistern und Ereignisse höherer Gewalt können zu vorübergehenden Unterbrechungen führen. Die auf eineuroweb.de veröffentlichte Statusseite gibt den Stand eigener Messungen wieder und begründet keine Verfügbarkeitszusage.

Zusätzlich beauftragte Drittanbieter-Tools. Bucht der Kunde eine Termin-, Buchungs- oder Analytics-Lösung als gesonderte Zusatzleistung, gelten insoweit die Bedingungen des jeweiligen Drittanbieters; der Anbieter schuldet ausschließlich die Einrichtung, nicht deren dauerhafte Verfügbarkeit.

§ 9 Kündigung

Kündigung durch den Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jederzeit kündigen. Eine Kündigung, die vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit erklärt wird, beendet den Vertrag zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Bis dahin erbringt der Anbieter seine Leistungen weiter, und der Kunde bleibt zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gilt die Frist nach § 4.

Form der Kündigung. Die Kündigung bedarf der Textform. Verbrauchern steht auf eineuroweb.de eine Kündigungsschaltfläche zur Verfügung, die ohne Anmeldung erreichbar ist. Die Kündigung ist außerdem per E-Mail an kontakt@eineuroweb.de möglich.

Außerordentliche Kündigung. Das Recht beider Seiten zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Vorausgezahlte Beträge. Endet der Vertrag vor Ablauf eines bereits bezahlten Zeitraums, weil der Kunde aus einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund kündigt, erstattet der Anbieter den auf die nicht mehr in Anspruch genommene Zeit entfallenden Anteil.

Folgen des Vertragsendes. Mit dem Vertragsende endet das Hosting; die Website ist danach über den Anbieter nicht mehr erreichbar. Der Kunde kann seine Domain jederzeit kostenlos zu einem anderen Anbieter transferieren; Näheres regelt § 5 (Inhaberschaft und Transfer).

Herausgabe von Inhalten. Inhalte, die der Kunde selbst bereitgestellt oder erstellt hat, insbesondere Logo, Bilder und eigene Texte, stellt der Anbieter auf Verlangen kostenlos in einem gängigen Format bereit. Auf Wunsch übergibt der Anbieter darüber hinaus die von ihm erstellten Website-Dateien gegen eine einmalige Pauschale von 99 € (inkl. MwSt.).

Widerrufsrecht. Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt von den Regelungen dieses Paragrafen unberührt. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.

§ 10 Schlussbestimmungen

Vertragssprache. Die Vertragssprache ist Deutsch.

Anwendbares Recht. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Europäischen Union, gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts seines Aufenthaltsstaates gewährt wird.

Gerichtsstand. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ein Verbraucher mit Wohnsitz in der Europäischen Union kann den Anbieter unabhängig von dessen Sitz vor dem Gericht seines Wohnsitzes verklagen. Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, gelten ebenfalls die gesetzlichen Gerichtsstände.

Verbraucherstreitbeilegung. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Unwirksame Bestimmungen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.